Gewässeranlagen

Zentrale Maßnahme des Projektes ist die Schaffung von Laichgewässern für die Zielarten. Dazu werden mit dem Bagger Gewässer neu angelegt oder vorhandene, ungeeignete Gewässer umgestaltet.

 

Die Eigenschaften der anzulegenden Gewässer richten sich nach den ökologischen Ansprüchen der jeweiligen Zielarten. Die Gewässer werden in einer Größe von ca. 400 und 1.500 m² und  mit flachen Böschungswinkeln angelegt. Die Tiefe wird so gewählt, dass die Gewässer gelegentlich trocken fallen, um die dauerhafte Ansiedlung von Fischen und anderen Fressfeinden von Laich und Larven zu verhindern. Die Gewässer sollen möglich gut besonnt sein, damit die notwendigen Wassertemperaturen für eine erfolgreiche Reproduktion erreicht werden.

 

Bei vorhandenen Gewässern werden je nach Ausgangssituation verschiedene Maßnahmen durchgeführt, z.B. beschattende Ufergehölze entfernt,  steile Uferböschungen abgeflacht oder die Wasserführung durch Vertiefen optimiert.

 

Die Gewässer sollen bevorzugt auf extensiv beweideten Flächen angelegt werden, um die Eignung als Laichgewässer langfristig zu erhalten (s. Beweidung).

 

Insgesamt ist die Neuanlage und Sanierung von 301 Gewässern mit einer Gesamtwasserfläche von ca. 24 ha vorgesehen.

 

Bild oben: Baggern eines großen Teichs, Florian Bibelriether