Haverlahwiese

NABU 11

Das Gebiet liegt in der naturräumlichen Region Weser- und Leinebergland, Naturraum Innerstebergland (kontinentale Region). Es handelt sich um einen ehemaligen Tagebau in dem bis 1967 Eisenerz abgebaut wurde. Nach dem Abbau entstand im Westteil des Abbaus ein größeres Gewässer, in den Folgejahren wurde im Ostteil stark salzhaltigem Abraum aus anderen Bergwerken abgelagert. Am Fuß der Abraumhalde haben sich verschiedene, teils stark salzhaltige Kleingewässer gebildet. Die Abraumhalde ist noch weitgehend vegetationslos, der östliche Teil des Tagebaus wird von Landreitgrasfluren und Schilfröhrichten eingenommen, vereinzelt kommen Gehölze auf. Der Westteil wird von Laubholzaufforstungen, Weidenpionierwäldern und Ruderalfluren beherrscht.

 

Das Gebiet hat besondere Bedeutung als Lebensraum für den Kammmolch, daneben wurden acht weitere Amphibienarten nachgewiesen. Es sollen weitere Kleingewässer abseits der stark salzhaltigen Bereiche neu angelegt und vorhandene saniert werden, um die Kammmolchpopulation zu stützen.

 

Ansprechpartner vor Ort: NABU Salzgitter, Stadt Salzgitter

 

Gebietsgröße: 116 ha